Tagebuch

Die ungerechte Verteilung des Glücks

Montag, 18. Juli 2011:
Es ist ziemlich genau ein Jahr her, dass ich meine Kommilitonin und Kollegin Christina kennen gelernt habe. Schon auf den ersten Blick fand ich sie sympathisch und zugleich attraktiv. Dieser Eindruck verstärkte sich im Laufe des Abends noch. Sie ist genau so alt wie ich, hat ebenfalls ein duales Bachelor-Studium absolviert und... war damals schon seit über drei Jahren mit ihrem Freund zusammen. => mehr

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Geboren um zu leben

Samstag, 12. Juni 2010:
Ich hatte gestern Vormittag einen Termin in Frankfurt am Main. Daher bin ich um kurz nach 3 Uhr aufgestanden. Das Außenthermometer zeigte 18°C. Der Himmel war zwar bewölkt, doch der Wetterbericht hatte einen warmen Tag für Frankfurt vorhergesagt. Daher entschloss ich mich keine Jacke mitzunehmen, als ich gegen kurz nach 4 Uhr mit kurzärmligem Hemd in die laue Sommernacht hinaustrat. Ich setzte mich ins Auto und fuhr Richtung Bahnhof. Im Radio lief das Lied „Geboren um zu leben“ von Unheilig. => mehr

Die Erkenntnis der Endlichkeit

Samstag, 23. August 2008:
Keine Seite des Buches kann ich weiter lesen, bevor ich nicht meine Gedanken aufgeschrieben habe. Die Erkenntnis, dass all mein Wissen, meine Erfahrung, meine Einsichten nach meinem Tod für immer verloren sind, wenn ich sie nicht weitergebe, lässt mir vorher keine Ruhe, ist letztlich der Grund, warum ich diese Seite erstelle. => mehr

Geld macht nicht glücklich

Mittwoch, 11. Juli 2007:
Ich bin wirklich zu beneiden: Ich habe ein eigenes Auto, eine eigene Wohnung, in der zwei Computer und ein Fernseher stehen, demnächst werde ich mir ein Notebook kaufen, das ich zu Studienzwecken nutzen will, denn ich beginne im August ein gut bezahltes duales Studium, und meine einzige finanzielle Sorge ist: Wie verteile ich die Freistellungsaufträge auf meine Banken, dass diese keine Zinsabschlagssteuer einbehalten? Ich bin ein verwöhntes Einzelkind, das von seinen Eltern alles kriegt und darüber hinaus auch von seinen Großeltern großzügig unterstützt wird. => mehr

Als säh’ ich in mein eignes Herz

Mittwoch, 10. Januar 2007:
„Ich könnte das beste, glücklichste Leben führen, wenn ich nicht ein Tor wäre.“ „Umsonst strecke ich meine Arme nach ihr aus, morgens, wenn ich von schweren Träumen aufdämmere, vergebens suche ich sie nachts in meinem Bette, wenn mich ein glücklicher, unschuldiger Traum getäuscht hat, als säß' ich neben ihr auf der Wiese und hielt' ihre Hand und deckte sie mit tausend Küssen.“ => mehr

Gespiegelte Lieblosigkeit

Sonntag, 22. Oktober 2006:
Ich hasse Ferien! Sie führen mir meine Einsamkeit so deutlich vor Augen. Tagelang habe ich keinerlei Kontakt zu meinen Mitschülern. Ich sitze allein zu Hause vor dem Computer, gehe alleine spazieren oder lese ein Buch, um mir einreden zu können, etwas Sinnvolles getan zu haben. => mehr

Hoffnung auf Besinnung in der hoffnungslosen Sinnlosigkeit

Mittwoch, 18. Oktober 2006:
Ich war nicht mehr wirklich überrascht. Ich wusste gleich, als ich heute Morgen den Brief in der Hand hielt, dass es eine weitere Absage ist. Zwei Chancen auf einen ausbildungsintegrierten Studiengang habe ich noch, aber ich mache mir kaum Hoffnung. Auf die Weise hält sich auch die Enttäuschung in Grenzen. => mehr